Leseperformance

„Ein leichter Sinn trägt alles.“

Ein Mann verliebt sich Hals über Kopf in eine verlobte, dann verheiratete Frau. Obwohl die Liebe unerfüllbar ist, kommt er nicht von ihr los. Zwischen Hoffen und Verzweifeln wird sie für ihn zum Sinn seines Lebens. Und seines Sterbens ...

Mit den „Leiden des jungen Werther“ schrieb der junge Goethe im Jahre 1774 den ersten Roman der Moderne. Er schlug ein wie eine "Brandrakete" und wurde augenblicklich zum meistgelesenen literarischen Text seiner Zeit. Ganze Generationen junger Menschen fanden sich in ihm wieder: in der neu entdeckten Individualität, der überwältigenden Empfindung, der schwärmerischen Hingabe des Titelhelden – und ebenso in seiner Vereinzelung, seinem Leiden, seinem Selbstmord. Werther ist der moderne Mensch, den keine hergebrachten Werte mehr halten, der sich seinen Maßstab für Leben und Tod selber setzen muss. Ein Klassiker von bleibender Aktualität.

(Leseperformance, ca. 70 min., Pause möglich)

Autoren und Texte erwachen zum Leben.

Faszinierende Texte von epochalen Autoren – Bekanntes oder auch bisher Übersehenes. Neue, ungeahnte Facetten ergeben sich, spannende Einsichten in literarische Werke und deren Autoren, vielfältig schillernde Bilder. Markus Grimm liest und gestaltet Personen, Dialoge, Landschaften mit den Mitteln seines Körpers und seiner Stimme und gewährt faszinierende Blicke in das Schaffen großer Schriftsteller, packend präsentiert.